Systemsoftware
Die Systemsoftware ist Basis aller Anwendungsprogramme und somit wichtigster, immaterieller Bestandteil eines funktionierenden Computers. Durch Systemsoftware entsteht die Kommunikation zwischen Hardware und Anwendungssoftware. Die verschiedenen Systeme steuern somit die einzelnen Hardware-Komponenten und sämtliche Abläufe während des Betriebs eines Computers, wie beispielsweise alle Programme und Dateien. Somit ist diese Art Software darauf ausgerichtet, einen PC zu steuern und den Betrieb des PCs zu gewährleisten.
Aber nicht nur Betriebssysteme werden in die Kategorie der Systemsoftware eingeordnet, denn oftmals werden nämlich auf Programmierwerkzeuge dazu gezählt. Desweiteren handelt es sich bei systemnaher Software wie Anti-Virus-Programme, Kommunikationssoftware oder Drucker-Treiber auch um Systemsoftware.
Bei fast allen Systemen greift der PC direkt nach dem Einschalten immer zunächst auf die Firmware BIOS (Basic Input Output System) zurück. Die Besonderheit des BIOS (griechisch: Leben) ist hierbei, dass diese Software auf einem Speicher auf der Hauptplatine befestigt ist und somit nicht auf der Festplatte installiert ist. BIOS erweckt somit nach dem Start zuerst den Computer und leitet dann auf ein installiertes Betriebssystem den Start eines Betriebssystems in die Wege.
Die Betriebssysteme ermöglichen nun die Verwendung des Computers und den Aufruf verschiedener Applikationen. Der Kern dieser Software (englisch: Kernel) verwaltet nun die Hardware des Computers und organisiert verschiedene Prozesse und Daten. Weitere Softwarebestandteile eines Systems bauen auf dieser Organisation auf.
Die verbreitesten Betriebssysteme in Deutschland sind Windows XP und Windows Vista mit einem Marktanteil von rund 86%, Macintosh OS 10.5 und 10.4 mit einem Marktanteil von rund 8,5% und Linux mit einem Marktanteil von rund 1%.